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	<title>Orient Impress &#187; China</title>
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	<description>Unsere Reise durch Asien</description>
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		<title>Family Hudson: Aus dem Leben in China</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 14:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam Steiner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatten wir über die reisende Family Hudson berichtet, die zurzeit in Südchina ein Guesthouse führen. In den letzten Tagen habe ich eine kleine Website erstellt für sie, damit sie von ihrem Leben in China (und später auch in anderen Gegenden der Welt) berichten können.
Besucht doch mal die Website der Family Hudson, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hatten wir über die <a href="http://www.orientimpress.net/die-hudson-family__921/">reisende Family Hudson</a> berichtet, die zurzeit in Südchina ein Guesthouse führen. In den letzten Tagen habe ich eine kleine Website erstellt für sie, damit sie von ihrem Leben in China (und später auch in anderen Gegenden der Welt) berichten können.</p>
<p>Besucht doch mal die <a href="http://hudsonfamily.ch">Website der Family Hudson</a>, um Anekdoten aus China &#8211; zum Beispiel über &#8220;<a href="http://hudsonfamily.ch/2010/06/heuern-und-feuern/">Heuern und Feuern</a>&#8221; (<a href="http://hudsonfamily.ch/en/2010/06/hire-and-fire/">Hire and Fire</a>) &#8211; zu lesen und hinterlasst dort mal einen Kommentar <img src='http://www.orientimpress.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Hudson-Family</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Hudson Family from Judith Steiner on Vimeo.
Ein Blick zurück nach China. Mehr als zwei Wochen verbrachten wir im Gebiet Guangxi, in Südchina. Während zehn Tagen wurde das Guesthouse &#8220;Yangshuo Outside Inn&#8221; zu unserem Zuhause. Die Gegend gefiel uns und dazu genossen wir die Gastfreundschaft im &#8220;Outside Inn&#8221;.
Gastgeber
Familie Hudson managt das Guesthouse. Michael Hudson ist Engländer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="580" height="326"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9022043&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9022043&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="580" height="326"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/9022043">Hudson Family</a> from <a href="http://vimeo.com/jsteiner">Judith Steiner</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ein Blick zurück nach China. Mehr als zwei Wochen verbrachten wir im Gebiet Guangxi, in Südchina. Während zehn Tagen wurde das Guesthouse &#8220;Yangshuo Outside Inn&#8221; zu unserem Zuhause. Die Gegend gefiel uns und dazu genossen wir die Gastfreundschaft im &#8220;Outside Inn&#8221;.</p>
<p><strong>Gastgeber</strong><br />
<a href="http://hudsonfamily.ch" target="_blank">Familie Hudson</a> managt das Guesthouse. Michael Hudson ist Engländer, Nadine Schweizerin (kommt ursprünglich aus Rapperswil). Sie haben zwei Söhne, Lenny und Desmond.</p>
<p>Die Familie, Ihr Lebensstil, Ihr Umgang mit Mitmenschen und Umwelt beeindruckte uns. Ich fragte Nadine deshalb spontan, ob ich ein Porträt über sie drehen dürfe. Das folgende Video-Porträt gibt einen kleinen Einblick in eine europäische Familie, die in China lebt.<br />
<strong><br />
Zuhause in der Welt</strong><br />
Hudson&#8217;s sind Weltenbummler. Als Familie sind sie zwei Jahre um die Welt gereist. Einige kennen Ihre Reisegeschichten von früher aus dem Reisemagazin von Globetrotter. Nadine schrieb nun auch ein Buch über diese Zeit. Im Sommer 09 kam es mit dem Titel: &#8220;<a href="http://hudsonfamily.ch/das-buch/">Das Streben nach ständiger Bewegung &#8211; Eine moderne Nomadenfamilie auf Langzeitreise</a>&#8221; auf den Markt.</p>
<p><strong>Reisen mit Kindern</strong><br />
Mich begleitete das Buch ein Stück auf unserer Reise. Es gab uns einen Vorgeschmack auf einige Länder in Südostasien, die wir auch noch bereisen möchten. Empfehlen kann ich das Buch vor allem Eltern, die auch gerne mit Kindern individuell reisen möchten, und Paaren, die fürchten, solche Ferien seien mit Kindern vorbei. Hudson&#8217;s beweisen das Gegenteil. Kinder sind auf der ganzen Welt beliebt und öffnen oft Herzen und Türen, was zu ganz neuen Reiseerlebnissen führt.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-924" title="Das Streben nach ständiger Bewegung" src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/Bild-2-378x587.png" alt="" width="150" /><br />
<strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://hudsonfamily.ch">Website der Familie Hudson</a></li>
<li> Buchbeschreibung bei <a href="http://www.stefan-loose.de/literaturtipps/reiseberichte/nadine-hudson-das-streben-nach-staendiger-bewegung/">Stefan Loose &#8211; Travel Handbücher</a></li>
<li> Buch bei <a href="http://www.amazon.de/Streben-nach-st%C3%A4ndiger-Bewegung-Nomadenfamilie/dp/3837052397/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1264611225&amp;sr=8-1">Amazon</a></li>
<li> Guesthouse <a href="http://www.yangshuo-outside.com/">Yangshuo Outside Inn</a></li>
</ul>
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		<title>Visa für Vietnam</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 15:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam Steiner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Express]]></category>
		<category><![CDATA[Nanning]]></category>
		<category><![CDATA[Visa]]></category>
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		<description><![CDATA[Als sehr unkompliziert stellte sich das Organisieren von Express-Visas für die Sozialistische Republik Vietnam heraus. In der Schweiz hatten wir diese Visas nicht besorgen können, da wir keine Ahnung hatten, wann wir &#8220;durch&#8221; sein würden mit China.
Nachdem wir viel Zeit in Yangshuo verbracht hatten (unter anderem, um Raiffeisen-Karten aus der Schweiz abzuwarten), gings weiter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sehr unkompliziert stellte sich das Organisieren von Express-Visas für die Sozialistische Republik Vietnam heraus. In der Schweiz hatten wir diese Visas nicht besorgen können, da wir keine Ahnung hatten, wann wir &#8220;durch&#8221; sein würden mit China.</p>
<p>Nachdem wir viel Zeit in Yangshuo verbracht hatten (unter anderem, um Raiffeisen-Karten aus der Schweiz abzuwarten), gings weiter in den Süden von China, nach <strong>Nanning</strong>. Diese Stadt mit 6.4 Millionen Einwohnern wurde letzthin von einigen Travellers als auslasswürdig bezeichnet &#8211; ich fand den Night-Food-Market mit den unschädlich gemachten Krokodilen noch ganz interessant. Wir blieben zwei Nächte dort &#8211; hauptsächlich wegen den Visas.</p>
<p>Das <strong>Lotusland Hostel</strong> (64 Shanghai Street, 10 Minuten zu Fuss vom Bhf und an einem Park gelegen) bietet einen kostenlosen Visaservice an. Weil wir am Donnerstagabend ankamen, wählten wir die Express-Variante und erhielten Visas innert einem Tag, ohne jegliche Formulare ausfüllen zu müssen.</p>
<p><strong>Express-Visas kosten RMB 580 (CHF 88) &#8211; normale Visas RMB 380 (CHF 58).</strong> Wir nahmen danach den Nachtzug nach Hanoi &#8211; viele wissen nicht, dass es diesen gibt und nehmen den Bus (zum praktisch selben Preis).</p>
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		<title>Yangshuo-Gegend</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 14:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam Steiner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Rückblickend auf die sehr eindrückliche Zeit in China &#8211; die mein Denken über das Land deutlich geprägt hat (und die Angst vor dieser neuen &#8220;Supermacht&#8221; genommen hat) &#8211; hier ein Bild der Gegend um Yangshuo, wo wir über zwei Wochen blieben (v.a. etwas ausserhalb) und gemütlich zwischen Reisfeldern spaziert sind, im Dorf den freundlichen Bäuerinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rückblickend auf die sehr eindrückliche Zeit in China &#8211; die mein Denken über das Land deutlich geprägt hat (und die Angst vor dieser neuen &#8220;Supermacht&#8221; genommen hat) &#8211; hier ein Bild der Gegend um Yangshuo, wo wir über zwei Wochen blieben (v.a. etwas ausserhalb) und gemütlich zwischen Reisfeldern spaziert sind, im Dorf den freundlichen Bäuerinnen und ihren Büffeln &#8220;Ni Hau&#8221; sagten und relaxen konnten.</p>
<p>Wenn mich Travellers &#8211; wie heute wieder &#8211; fragen, was bisher am eindrücklichsten war, war es für mich diese Zeit. Obwohl sie nicht spektakulär mit Aktivitäten gefüllt war.</p>
<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_32111.JPG"><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_32111-587x440.jpg" alt="Yangshuo Landscape" title="Yangshuo Landscape" width="587" height="440" class="alignnone size-medium wp-image-816" /></a></p>
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		<title>Eindrücke aus China</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 07:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast zwei Monate reisten wir durch das Land der Mitte. Manchmal vermissen wir China, vor allem wenn wir hier in Vietnam extrem abgezockt werden. Aber diese Geschichten folgen noch&#8230;
Zwei Monate, und doch sahen wir nur wenig vom drittgrössten Land der Erde. Wir reisen langsam, verweilen lieber an einem Ort als von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast zwei Monate reisten wir durch das Land der Mitte. Manchmal vermissen wir China, vor allem wenn wir hier in Vietnam extrem abgezockt werden. Aber diese Geschichten folgen noch&#8230;</p>
<p>Zwei Monate, und doch sahen wir nur wenig vom drittgrössten Land der Erde. Wir reisen langsam, verweilen lieber an einem Ort als von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen. Im asiatischen Land leben 55 Minderheiten, über 90% sind Han-Chinesen. Mr. Lee in Chengdu, Sichuan Provinz, erklärte, wenn er in eine andere Provinz gehe, dann sei das wie ein anderes Land: Das Essen, die Kultur, die Menschen seinen anders.</p>
<p>Wenn ich hier über China schreibe, ist es nur meine beschränkte Sicht auf eine Teil von China. Wir waren nicht an der am meisten boomenden Ostküste, wo Shanghai liegt und man Hong Kong erreicht. Unsere Reise hat mein Bild von China verändert. Der grosse Drache (so nahm ich China bis jetzt wahr) zeigte uns seine sanften Seiten.</p>
<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4094172557_6a6f4cd407_b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-793" title="Kunming" src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4094172557_6a6f4cd407_b-440x587.jpg" alt="Kunming" width="220" /></a></p>
<p><strong>Bauboom</strong><br />
Auch die Städte im Westen Chinas boomen. Hochhäuser ragen in den Himmel, Einkaufsstrassen laden zum shopppen ein, westliche Labels versuchen neue Kunden zu gewinnen. Viele Chinesinnen kleiden sich bereits H&amp;M konform, wobei sie weniger Haut zeigen, dafür mehr Eleganz.</p>
<p>Ganze Quartiere werden niedergerissen, um den neuen Geschäftsvierteln Platz zu machen. Plakatwände, wie wir sie bei uns auf Baustellen mit Bildern der zu bauenden Häuser kennen, zeigen hier die Zukunft: Einkaufsgeschäfte, Cafés und lachende Menschen säumen die Promenade. Hinter den Plakaten stehen noch die Grundmauern der alten Häuser.</p>
<p>Wenn wir durch alte Hutongs spazierten, schmerzte uns der Gedanke, dass diese bald nicht mehr existieren werden. Trotzdem können wir den Chinesen keinen Vorwurf machen. Wer von uns möchte in den kleinen Häusern der Hutongs wohnen, die oft nicht mal eigene Toiletten haben?</p>
<p>Nach den Plänen der Regierung bekommen die Menschen eine neue Wohnung, wenn ihr altes Haus abgerissen wird. Oft werden sie dafür umgesiedelt. Viele Leute freuen sich über die neuen Wohnungen, da sie grösser und modernen sind. Im Buch &#8220;Getting Rich First &#8211; Life in a Changing China&#8221; von Duncan Hewitt las ich von einem Bauern, der stolz seine mit Bar ausgestattete neue Wohnung zeigte. Der neue Komfort ist für die Leute aber manchmal eine Überforderung: In alter Gewohnheit streuen sie am Morgen das Korn zum Trocknen in das Treppenhaus.</p>
<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4100455414_1e002534c5_b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-794" title="Kunming2" src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4100455414_1e002534c5_b-587x440.jpg" alt="Kunming2" height="220" /></a><strong>Landenteignungen</strong><br />
Die andere Seite der Medaille gibt es auch. Vor einigen Wochen zündete sich in Chengdu eine Frau an, weil sie aus ihrem Haus ausziehen musste. Barbara Lüthi, China Korrespondentin beim SF, berichtete vor wenigen Jahren über die Landenteignung von Bauern in China . Das Problem ist jedoch nicht das Konzept der chinesischen Regierung, sonder die korrupten Provinzpolitiker, welche die Entschädigung für die Bauern selber einstecken.</p>
<p><strong><br />
Unglaubliches Tempo</strong><br />
Beängstigend ist vor allem das Tempo des Wandels. Wird alles für den Bauboom platt gewalzt, geht ein grosses Stück der alten Kultur von China verloren. Das passierte bereits in der Kulturrevolution: Bibliotheken mit ihren Schriften und Tempel brannten die Kommunisten nieder, weil sie an eine feudale Welt erinnerten. Später bereuten die Chinesen den grossen Verlust an Kulturschätzen.<br />
Einige Menschen in China erkennen, dass in diesen Tagen ähnliches geschieht. Ein reicher Chinese kauft deshalb alte Häuser, Tempel und Pagoden und lässt sie an einem anderen Ort wieder aufstellen.</p>
<p>Auch die chinesische Regierung entdeckt langsam den Wert der alten Städte. In Dali bauten sie die alte Stadtmauer wieder komplett auf und renovierten Häuser und Tempel. Das gleiche in Lijang, dort bezahlen sie sogar die Einwohner, damit diese dort wohnen bleiben und den Touristen ihre Traditionen zeigen: Wie ein bewohnter Ballenberg.</p>
<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4150035454_60b4ae5b46_b.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-795" title="Dali" src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4150035454_60b4ae5b46_b-440x587.jpg" alt="Dali" width="220" /></a></p>
<p><strong>Armut und Menschenrechte</strong><br />
Der Westen (inklusive ich ) prangert China immer wieder wegen seinen Menschenrechtsverletzungen an. Bei uns gelten die Menschenrechte für jeden einzelnen Menschen. In China steht jedoch das Wohl des Landes und seiner Gemeinschaft im Vordergrund. Individuelles Denken existiert fast nicht. Die Chinesen betonen, dass der Aufschwung in den letzten Jahren Millionen von Menschen aus der Armut holte und sich dadurch ihre Menschenrechtslage enorm verbessert hat.</p>
<p>Ich glaube, dass auch die individuellen Menschenrechte in China eine Chance haben. Je mehr Menschen aus der Armut kommen und sich nicht mehr den ganzen Tag nur noch um ihren knurrenden Magen kümmern müssen, umso mehr können sie ihre Augen auch für ihre Mitmenschen öffnen und sich für ihre Rechte einsetzen. Ich hoffe, dass sie auch in dieser Hinsicht eine schnelle Entwicklung zeigen werden.</p>
<p><strong>Gemeinschaft statt Einsamkeit</strong><br />
Das Herz Chinas spürt man vor allem in den Pärken: Männer sitzen um Tische und spielen chinesisches Schach, Majong und andere Spiele, nebenan bewegen sich viele Frauen und einige Männer zum Rhythmus lauter Musik, im Gras üben Jungs Kung Fu, in der nächsten Ecke stehen ein paar Leute zusammen und musizieren. Einige hören einfach zu, andere singen mit. Es ist zwar manchmal ziemlich laut, aber trotzdem total friedlich. Eine Vereinsamung in der Gesellschaft, wie wir sie bei uns kennen, scheint es hier (noch) nicht zu geben.</p>
<p>In ländlicheren Gegenden waschen die Frauen am Morgen ihre Wäsche im Fluss. Nadine erklärte mir, dass in Yangshuo sich einige von diesen Frauen eine Maschine leisten könnten, aber sie gehen lieber an den Fluss um dort andere Frauen für einen Schwatz zu treffen. Zu diesem Bild gehören auch die Bauern mit ihren Büffeln. Einmal am Tag führen sie ihr Arbeitstier aus, lassen es grasen und im Fluss baden. In diesen zwei Stunden gehört ihre Aufmerksamkeit einfach ihren Tieren.<br />
Mich beeindruckte diese Zufriedenheit der Menschen, ihre Ruhe und Herzlichkeit berührte mich oft.</p>
<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4094169009_5833ebf974_b2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-796" title="Park in Kunming" src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/4094169009_5833ebf974_b2-440x587.jpg" alt="Park in Kunming" width="220" /></a></p>
<p><strong>Gesellschaftliche Werte</strong><br />
Ehrlichkeit ist bei den Chinesen nicht die wichtigste Tugend. Oft fragten wir nach dem Weg und wurden in irgend eine Richtung gewiesen. Lieber etwas falsches sagen, als unwissend sein und sein Gesicht verlieren.</p>
<p>Nadine, die mit ihrer Familie ein Hostel in Yangshuo führt, erzählte aus ihren Alltagserfahrungen. Wenn eine Kellnerin das dreckige Geschirr zu oft zu lange stehen lässt, dürfen sie sich nicht direkt bei ihr beschweren. Sie müssen die Kritik bei einer Arbeitskollegin platzieren, damit diese es weitererzählt.<br />
Schwierig sei der Umgang mit Lügen, vor allem wenn man von nahe stehenden Menschen belogen werde. In China sei die Harmonie eben wichtiger als die Wahrheit.</p>
<p>Im ersten Moment erschreckte mich dieses Wertesystem. Aber funktionieren unsere Werte wirklich besser? Ich machte mir oft Gedanken, wie es sein könnte, wenn die USA von China als Weltmacht abgelöst würde. Diese Zukunftsvision beängstigte mich bisher eher. Unterdessen hat das Bild an Schrecken verloren.</p>
<p><strong>Ehrlichkeit im Westen?</strong><br />
Wie genau nehmen wir es im Westen mit der Wahrheit, auch wenn sie in unserem Wertesystem höher angesiedelt wäre?<br />
Der Irakkrieg wurde mit einer Lüge begonnen (&#8220;Wir führen einen Präventivkrieg, weil der Irak Atombomben entwickelt) und auch der Vietnamkrieg (man kann es auch beweusste Falschinformation nennen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall">Tonkin-Zwischenfall</a>)! Soviel zur westlichen Politik.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
China brachte mich zum Hinterfragen und Nachdenken, es inspirierte meinen Lebensstil in vieler Hinsicht. Ich glaube das Land braucht weiterhin unsere Ermutigung, die Menschenrechtslage, die Pressefreiheit, die Freiheit im Internet und anderes zu verbessern. Aber nicht als Besserwisser und von oben herab, sondern reflektierend und der Frage, was können wir von Ihnen lernen.</p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=211414d7-2a67-8541-86d5-8521a4c6f578" alt="" /></div>
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		<title>Velotour in Yangshuo</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 09:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal radeln wir durch Yangshuo und liefern den Beweis, dass diese Berge hier nicht aus Pappkarton sind.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal radeln wir durch Yangshuo und liefern den Beweis, dass diese Berge hier nicht aus Pappkarton sind.<br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XfaL29v5YHk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XfaL29v5YHk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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		<title>Alles ein Fake</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
China ist bekannt für seine Fälschungen. Man findet kaum eine Jeans, die nicht irgend ein Label kopieren will. Fast auf jedem T-Shirt hängt ein Miss Sixty oder anderes Modelabel, die Socken tragen Nike-Logos. Ganze Shops verkaufen North Face Kleider zu günstigen Preisen. Nimmt man sich die Zeit fürs Feilschen, bekommt man eine Outdoorjacke für weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_3311_k.jpg"><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_3311_k-587x440.jpg" alt="IMG_3311_k" title="IMG_3311_k" width="587" height="440" class="alignnone size-medium wp-image-779" /></a><br />
China ist bekannt für seine Fälschungen. Man findet kaum eine Jeans, die nicht irgend ein Label kopieren will. Fast auf jedem T-Shirt hängt ein Miss Sixty oder anderes Modelabel, die Socken tragen Nike-Logos. Ganze Shops verkaufen North Face Kleider zu günstigen Preisen. Nimmt man sich die Zeit fürs Feilschen, bekommt man eine Outdoorjacke für weniger als 10 Franken. Die Qualität ist sehr unterschiedlich. Manche Kleidungsstücke machen den Eindruck, qualitativ mit dem Original mithalten zu können. Auch die iPhones, bei denen der Stil des Apfels im Logo auf die falsche Seite schaut, sollten einen guten Dienst erweisen. </p>
<p><strong>Die neusten Filme</strong><br />
Ein Hostel in Yangshuo spielt jeden Abend einen Spielfilm, mit einem Beamer auf eine Leinwand projiziert. Diesmal stand &#8220;2012&#8243; auf der Ankündigungstafel. Wir hatten keine Ahnung, was es für ein Film sein könnte, wollten jedoch wiedermal einen &#8220;Kinoabend&#8221; geniessen, und das erst noch gratis. Der englische Film war chinesisch untertitelt. Der Ton war schlecht. Bei jeder lustigen Szene hörte man ein leises Lachen, wie in amerikanischen Serien, einfach etwas verhaltener. </p>
<p>Am nächsten Tag sahen wir im Facebook eine Statusmeldung: &#8220;Heute schaue ich 2012 im Kino&#8221;. Wir wussten nicht, dass dieser Film erst jetzt frisch in den Kinos ist. Der Film wurde im Kino aufgenommen, deshalb hörten wir im Hintergrund das Kinopublikum. Die Strassenhändler versuchen uns jeden Tag solche DVDs zu verkaufen, aber dass wir einen solchen Film an einem &#8220;öffentlichen Filmabend&#8221; sehen würden, hatten wir nicht erwartet. </p>
<p><strong>Welches ist nun die Wasserhöhle?</strong><br />
In Yangshuo gibt es viele Höhlen. Einige sind für Besucher zugänglich gemacht und kosten Eintritt. Die eine &#8220;Water cave&#8221; soll besonders schön sein. Dort gibt es auch ein Schlammbad und heisse Quellen. </p>
<p>Wir buchten einen Guide für eine Tour mit dem Motorrad. Unter anderem wollten wir die &#8220;Water Cave&#8221; besuchen. Nachdem wir den Moon Hill besucht hatten, brachte uns Daisy in Richtung Höhle. Es sah hier ziemlich touristisch aus: Stände mit Souvenirs säumten die Strasse. Wir stellten unsere Mofas in einem kleinen Hinterhof ab. Sie erklärte uns, dass der Eintritt normalerweise 300 Yuan koste, sie uns aber einen &#8220;Localprice&#8221; machen könne. Wir müssten ihr nur je 100 Yuan geben, dann könne sie die Tickets besorgen. </p>
<p>Nach einigen Minuten kam sie zurück mit den Tickets. Die Tickets sind bedruckt mit Fotos, die man hier auf den Werbeplakaten überall sehen kann: Der Eingang der Höhle, der nur mit dem Boot erreicht werden kann, Fotos von Leuten, die sich gerade im Schlamm baden und andere, welche die heissen Quellen geniessen. Auf den Tickets ist eine Warnung, dass es ganz viele gefälschte &#8220;Water Caves&#8221; gebe, dieses hier sei die echte. </p>
<p>In einem kleinen Raum, Leute guckten TV und die Kohle am Boden erinnerte an eine kühle Nacht zuvor, warteten wir auf den Bus. Ein Kleinbus brachte uns und zwei Chinesen schliesslich zum Eingang der Höhle. </p>
<p>Ziemlich gespannt erwarteten wir unsere Höhlenführung. Wir waren ziemlich sicher, dass wir nun zu einer &#8220;Fake-Höhle&#8221; gebracht wurden. Am Eingang holte uns ein Boot ab und brachte uns und die beiden Chinesen auf dem kleinen See ins innere der Höhle. Im inneren der Höhle hingen einfache Glühbirnen. Unser &#8220;Höhlen-Touren-Leiter&#8221; beleuchtete mit seiner Taschenlampe verschiedene Felsen und versuchte uns die versteckten Löwen und Schmetterlinge in den Konturen zu zeigen. </p>
<p><strong>Schlammbad und warme Quellen</strong><br />
Nach dem Rundgang zogen wir unsere Badehosen an und wälzten uns im braunen Schlamm, um uns nachher in den warmen Quellen in der Höhle wieder sauber zu waschen. Die Versprechen des &#8220;Wasserhöhle-Erlebnisses&#8221; wurden alle eingelöst. Wir fühlten uns nicht aufs Kreuz gelegt, hatten aber trotzdem irgendwie das Gefühl, dass etwas faul war an der Sache. </p>
<p>Ich konsultierte nach unserem Höhlenerlebnis den Lonely Planet. Auch dieser Reiseführer empfiehlt die Water Cave, schreibt jedoch, dass es keine festen Eintrittspreise gibt, man können also um den Eintritt feilschen. Normalerweise sind die Eintrittspreise hier in China fix. Vielleicht haben wir DIE Water Cave gesehen, vielleicht auch nicht. In Yangshuos Bergen sind so viele Höhlen versteckt, dass jeder Dorfbewohner eine Touristenattraktion eröffnen könnte. </p>
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		<title>Ab auf den Green Lotus Peak</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 10:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
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Eine kleine Wanderung auf einen der vielen kleinen Hügel in Yangshuo.
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Eine kleine Wanderung auf einen der vielen kleinen Hügel in Yangshuo.</p>
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		<title>Transsib-Tipps</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 12:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam Steiner</dc:creator>
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Rückblickend auf die 9000 Kilometer zwischen Moskau und Peking mit der transsibirischen Eisenbahn, trage ich hier ein paar Tipps zusammen. Dinge, die wir unterwegs gelernt haben, anders machen würden oder eifnach nochmal genauso.
Bequeme Kleidung
Badeschlarpen und Trainerhosen sind beliebte Kleider der mitfahrenden Russen. Innert 5 Minuten nach Abfahrt (oder schon vor der Abfahrt) haben sie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_1339-587x440.jpg" alt="Transsib Tipps" title="Transsib Tipps" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-767" /></p>
<p>Rückblickend auf die 9000 Kilometer zwischen Moskau und Peking mit der transsibirischen Eisenbahn, trage ich hier ein paar Tipps zusammen. Dinge, die wir unterwegs gelernt haben, anders machen würden oder eifnach nochmal genauso.</p>
<p><strong>Bequeme Kleidung</strong><br />
Badeschlarpen und Trainerhosen sind beliebte Kleider der mitfahrenden Russen. Innert 5 Minuten nach Abfahrt (oder schon vor der Abfahrt) haben sie in dieses Tenue gewechselt. Schaut das denen ab &#8211; schliesslich sitzt man 80 Stunden oder mehr in einem Waggon.</p>
<p><strong>Nicht zu viele Bücher</strong><br />
Man hat Zeit zu Lesen. Aber weniger, als man denkt. Langsam werden <strong>E-Book-Reader</strong> aktuell &#8211; schaut euch nach solchen um, wenn ihr auf eine längere Reise geht. Nur für die Transsib würde ich mit Papier reisen.</p>
<p><strong>Teebecher</strong><br />
So ein Verschliessbares. Man kriegt rund um die Uhr heisses Wasser im Waggon. Viel mehr nicht. Das Wasser wird verwendet, um die beliebten Quick-Lunches zu erwärmen, die man an den Bahnhöfen auf dem Perron kaufen kann. Und eben für Tee.</p>
<p><strong>Tickets in Moskau kaufen</strong><br />
Wer genug Zeit hat &#8211; also je nach Saison allenfalls auch kein Problem damit hätte, eine Woche in Moskau auf einen freien Platz im Zug zu warten (zum Beispiel im <strong>Godzilla&#8217;s Hostel</strong>) &#8211; dem würde ich das empfehlen. Wir haben in der Schweiz gebucht.</p>
<p>Unterwegs sind wir einigen begegnet, die vor Ort sich um den Platz bemüht hatten und beispielsweise im September problemlos und schnell einen Platz kriegten. Der Papierkram wird allerdings auch komplizierter &#8211; man sagt, der fürs Visum nötige <strong>Einladungsbrief</strong>, könne im Internet bestellt werden.</p>
<p>Der Preis ist massiv günstiger. Moskau &#8211; Wladiwostok mit Halt in Irkutsk im <a href="http://www.orientimpress.net/zugfahren-hardsleeper-abteile__710/">Hardsleeper</a> ca EUR 180 (hat jemand genauere Angaben?). Laut Berichten von Travellers braucht man Geduld und Hartnäckigkeit.</p>
<p><strong>Quick-Lunches: vor dem Übergiessen verbrechen</strong><br />
Wenn man diese Quick-Noodle-Lunches vor dem Übergiessen mit Heisswasser 1-2 Mal verbricht, sind die Noodles von mundgerechterer Länge. Jetzt wisst ihr&#8217;s.</p>
<p><strong>Elektrische Geräte</strong><br />
In den Zügen mit kleinen Nummern (scheinbar bis ca 10) kriegt man eher ein Luxus-Erlebnis. In den 2. Klasse-Abteilen hat man (neben russisch overdubbed Hollywood-Filmen am TV) 230V-Steckdosen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass dies auch in den Zügen mit zweistelligen Nummern so ist. Wenn jemand hier eine genauere Info hat, wäre ich dankbar. Auch wenn man eine <a href="http://www.orientimpress.net/mobiles-internet-in-moskau-irkutsk-und-auf-der-transsib__379/">russische SIM-Karte</a> hat, fehlt verständlicherweise mitten in den <a href="http://www.orientimpress.net/sibirien-birken-landschaft-natu__385/">Birkenwäldern</a> oft Empfang und man muss sich mit Menschen abgeben. Be prepared.</p>
<p><strong>Pokerkarten und andere sprachneutrale Spiele</strong><br />
Ein UNO, Tichu oder Satz Pokerkarten kann helfen, etwas Zeit mit Co-Travellers zu überbrücken &#8211; dazu vielleicht etwas Chilli-Honig-Vodka schadet meist auch nicht. Schweizerische Jasskarten sind fehl am Platz.</p>
<p><strong>Ein Stunde vor Abfahrt am jaroslaver Bahnhof sein</strong><br />
Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Dieser Bahnhof versteckt sich hinter, unter oder neben (genau hab ich das nicht herausgefunden) zwei anderen Bahnhöfen. Es gibt eine Imbiss-Pizzeria dort, also lieber genug früh sein. Erlebnisse wie wir <a href="http://www.orientimpress.net/landeier-in-einer-metropole__530/">beim Pekinger Westbahnhof</a> wünsche ich nur Leuten mit Nerven (und mir selbst nicht mehr).</p>
<p><strong>Genug russische Rubel dabei haben</strong><br />
Man hält unterwegs nur jeweils für 10 Minuten oder so an Bahnhöfen und hat meist keine Möglichkeit, das Perron zu verlassen &#8211; denn der Zug fährt dann weiter, wenn die Stimmung passt (nach einigen Handzeichen der Waggonchefs). Es gibt längere Halte, aber nicht immer funktionierende ATMs.</p>
<p><strong>Toilettenpapier</strong><br />
Mitnehmen.</p>
<p><strong>Zwischenhalte</strong><br />
Wir hielten in Irkutsk zum erstem Mal. Das war zwar eine weite Strecke bis dahin &#8211; dafür hat man mehr Zeit, die Mitfahrenden kennen zu lernen. Einige, mit denen wir gespielt, gesungen, diskuttiert (und sie später in Peking nochmal getroffen hatten) hatten etwas Wehmut, als sie ca 1 Tag vor Irkutsk unseren Zug verliessen.</p>
<p>Wer allerdings nur die Transsib macht und von Peking wieder heimwärts fliegt, sollte schon ein paar Halte machen, um von den vielen Birken etwas Abwechslung zu kriegen.</p>
<p><strong>Jahreszeit</strong><br />
Damit bin ich anderer Meinung als Judith. Ich würde die Reise eher etwas später im Jahr unternehmen, wenn die Landschaft verschneit ist und der Zugwagen innen anfängt, Eiskristalle zu bilden. Für eine Weiterreise durch China ist dies allerdings vielleicht &#8211; von Rabatten auf Zimmerpreisen mal abgesehen &#8211; nicht allzu angenehm.</p>
<p><strong>Keine Kleider mitnehmen</strong><br />
Ausser die, die man auf der Transsib braucht. Und in Peking bis zum Kleidermarkt. Man ist froh um jedes Gramm, das nicht im Rucksack steckt und in China kosten Kleider fast nichts.</p>
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		<title>China will Zwei-Kind-Politik</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/china-will-zwei-kind-politik__746/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 08:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Ein-Kind-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei Kind Politik]]></category>

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Die chinesische Regierung arbeitet an einer neuen Gesellschaftsstrategie, berichtet China daily. Die 30-jährig Ein-Kind-Politik bringt zwei grosse Probleme mit sich: Überalterung der Gesellschaft und Ungleichgewicht der Geschlechter. Experten schlagen deshalb vor, nach 2011 eine Zwei-Kind-Politik einzuführen. 
Mehr Jungs als Mädchen
Zwischen 1980 und 2000 wurden gemäss Statistiken 33 Millionen mehr Jungen als Mädchen geboren. Immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/2_Kinder.jpg"><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/2_Kinder-587x330.jpg" alt="2_Kinder" title="2_Kinder" width="587" height="330" class="alignnone size-medium wp-image-759" /></a><br />
Die chinesische Regierung arbeitet an einer neuen Gesellschaftsstrategie, berichtet <a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/2009-11/27/content_9067869.htm">China daily</a>. Die 30-jährig Ein-Kind-Politik bringt zwei grosse Probleme mit sich: Überalterung der Gesellschaft und Ungleichgewicht der Geschlechter. Experten schlagen deshalb vor, nach 2011 eine Zwei-Kind-Politik einzuführen. </p>
<p><strong>Mehr Jungs als Mädchen</strong><br />
Zwischen 1980 und 2000 wurden gemäss Statistiken 33 Millionen mehr Jungen als Mädchen geboren. Immer noch spürt man das Patriarchat des alten Chinas. Eltern wünschen sich einen Jungen als &#8220;Stammhalter&#8221;, deshalb werden mehr Mädchen abgetrieben. Um das Ungleichgewicht wieder auszugleichen, führte die chinesische Regierung vor wenigen Jahren Bussen für Ärzte ein, die das Geschlecht des Kindes bestimmen. Tibet ist die einzige Provinz mit einem ausgeglichenen Geschlechteranteil.<br />
33 Millionen Männer die keine Frauen finden werden zu einer gesellschaftlichen Belastung: Mädchenhandel und Prostitution wachsen. </p>
<p><strong>Florierender Kinderhandel</strong><br />
Bereits heute entführen Kidnapper Tausende von Kinder im Jahr. Sie verkaufen diese an kinderlose oder an knabenlose Ehepaare. Andere Familien kaufen sich auf diesem Weg eine weitere Arbeitskraft. Ein Junge kostet etwa 6000 Franken, Mädchen gibt es bereits ab 500 Franken. </p>
<p><strong>Kinder wieder gefunden</strong><br />
Am 28. Oktober berichtete <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/8329172.stm">BBS News</a>, dass die chinesische Polizei in einer sechsmonatigen Kampagne 2000 entführte Kinder aufgespürt hatte. Wir sahen in dieser Zeit hier im Fernsehen oft weinende Eltern, denen die Behörden Kinder in die Arme legten. Die Kinder hatten meistens leere Gesichter und schienen ihre Eltern im ersten Moment gar nicht wieder zu erkennen. </p>
<p><strong>Kinder verkaufen</strong><br />
Manche Eltern wurden noch nicht gefunden. Die Fotos der verbleibenden Kinder lädt die Polizei auf eine Internetseite. Manche Eltern werden sich wahrscheinlich nie melden. Es gibt auch Frauen, die ihr eigenes Kind verkaufen, weil es ihnen Geld bringt. Wegen der Regeln der Ein-Kind-Politik müssten sie sonst viel Geld für ein zweites Kind bezahlen. </p>
<p><strong>Todesstrafe für Kinderentführer</strong><br />
Zwei verurteilte Kidnapper wurden gestern in der Henan Provinz hingerichtet (China daily). Ein 55-jähriger entführte neun Knaben zwischen 3 und 6 Jahre. Der verurteilte 27-jähriger Bauer entführte sechs Kinder, die nicht mal fünf Monate alt war. Er verkaufte sie für rund 3500 Franken pro Kind.<br />
&#8220;Menschenkidnapper, die absichtlich Kinder entführen um Profit damit zu machen, werden wir sehr hart bestrafen&#8221;, erklärte der Sprecher des Gerichts. </p>
<p><strong>Überalterung</strong><br />
Wenn China die Ein-Kind-Politik weiterführen würde, wären im Jahr 2050 31.1 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt. Das Pensionsalter für Männer liegt hier bei 60, für die Frauen bei 55. (2007 waren in der Schweiz 16.6% der Bevölkerung im Pensionsalter).<br />
China daily beschreibt, dass Indien in 40 Jahren 244 Millionen mehr arbeitsfähige Menschen haben wird. Spätestens dann ist China kein Billigproduktionsland mehr.<br />
<strong><br />
Bussgeld für die Geburt</strong><br />
In Jangshuo trafen wir Daisy. Sie ist 22 Jahre als und arbeitet als lokale Reiseleiterin. Sie hat drei Geschwister. Zuerst kam ihre Schwester auf die Welt. Ihre Eltern sind Bauern, und weil Knaben auf dem Feld besser mitarbeiten können, durften sie nach vier Jahren noch ein weiteres Kind bekommen. So kam Daisy&#8217;s älterer Bruder auf die Welt. Daisy kam als drittes Kind auf die Welt, wäre gar nicht mehr erlaubt gewesen. </p>
<p>Wenn eine Mutter in der Stadt ein zweites Kind bekommt, verliert sie den Job und der Vater muss ein Busse bezahlen.<br />
Auf dem Lande bezahlen die Bauern auch Bussgeld für &#8220;überschüssige&#8221; Kinder. Beim ersten Kind &#8220;zuviel&#8221; sind es ca. 3000 Franken, kommt noch ein weiteres Kind dazu, kann die Busse auf das Doppelte ansteigen. Die meisten Bauern können diese Bussen gar nicht bezahlen. </p>
<p><strong>Schuld geht auf Kinder</strong><br />
Daisy&#8217;s Eltern konnten die Busse nicht bezahlen. Der Staat fordert nun das Geld von der Tochter. Daisy schloss letztes Jahr ihr Englischstudium ab und versucht als Reiseleiterin Geld zu verdienen. Damit muss sie ihre Schulden beim Staat bezahlen. Die offenen Schulden stehen auf ihrer Identitätskarte. Wenn sie auf die Bank geht, muss sie immer ihre Identitätskarte zeigen. Die Bankangestellten wissen so immer über ihre Schulden Bescheid. So lange diese noch offen sind, wird sie nie einen Kredit oder ähnliches bekommen. </p>
<p><strong>Kinderglück trotz allem</strong><br />
Daisy heisst mit chinesischem Namen &#8220;Tang Xing&#8221;. Die Chinesen geben sich oft für die Touristen einen englischen Namen. Tang Xing meinte ergänzend zu ihrer Geschichte: &#8220;Xing heisst auch lucky&#8221;. Als sie auf die Welt gekommen sei, hätten ihre Eltern diesen Namen gewählt, weil sie so glücklich waren. Kein chinesisches Gesetz konnte das verhindern. </p>
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