<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Orient Impress &#187; Länder</title>
	<atom:link href="http://www.orientimpress.net/category/lander/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.orientimpress.net</link>
	<description>Unsere Reise durch Asien</description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 Apr 2011 13:10:57 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Sommers in the City &#8211; Eine Schweizer Familie in Phnom Penh</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/sommers-in-the-city-eine-schweizer-familie-in-phnom-penh__1149/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/sommers-in-the-city-eine-schweizer-familie-in-phnom-penh__1149/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Familie Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Hagar international]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Phnom Penh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1149</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Wochen blieben wir in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Dort trafen wir Familie Sommer. Sie haben drei Kinder und wohnen bereits seit 14 Jahren in Phnom Penh.
Ueli Sommer arbeitet beim Hilfswerk Hagar. Hagar hilft Opfern von Menschenhandel, vor allem Frauen und Kinder, sich wieder in der Gesellschaft zu integrieren. Viele Opfer kommen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochen blieben wir in Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha. Dort trafen wir Familie Sommer. Sie haben drei Kinder und wohnen bereits seit 14 Jahren in Phnom Penh.<br />
Ueli Sommer arbeitet beim Hilfswerk Hagar. Hagar hilft Opfern von Menschenhandel, vor allem Frauen und Kinder, sich wieder in der Gesellschaft zu integrieren. Viele Opfer kommen aus dem Sexmillieu.  </p>
<p>Wir durften Familie Sommer im Alltag und bei der Arbeit mit unserer Kamera begleiten. Der Besuch gab uns einen Einblick hinter die Kulissen dieses armen Landes. Gerne gebe ich Euch durch dieses Filmporträt ein Stück davon weiter. </p>
<p><object width="580" height="326"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12662520&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12662520&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="580" height="326"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/12662520">Sommers in the City &#8211; Eine Schweizer Familie in Kambodscha</a> from <a href="http://vimeo.com/jsteiner">Judith Steiner</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Website von <a href="http://www.hagarinternational.org/cambodia">Hagar Kambodscha</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/sommers-in-the-city-eine-schweizer-familie-in-phnom-penh__1149/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Family Hudson: Aus dem Leben in China</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/family-hudson-aus-dem-leben-in-china__1145/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/family-hudson-aus-dem-leben-in-china__1145/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 14:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[hudson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1145</guid>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatten wir über die reisende Family Hudson berichtet, die zurzeit in Südchina ein Guesthouse führen. In den letzten Tagen habe ich eine kleine Website erstellt für sie, damit sie von ihrem Leben in China (und später auch in anderen Gegenden der Welt) berichten können.
Besucht doch mal die Website der Family Hudson, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hatten wir über die <a href="http://www.orientimpress.net/die-hudson-family__921/">reisende Family Hudson</a> berichtet, die zurzeit in Südchina ein Guesthouse führen. In den letzten Tagen habe ich eine kleine Website erstellt für sie, damit sie von ihrem Leben in China (und später auch in anderen Gegenden der Welt) berichten können.</p>
<p>Besucht doch mal die <a href="http://hudsonfamily.ch">Website der Family Hudson</a>, um Anekdoten aus China &#8211; zum Beispiel über &#8220;<a href="http://hudsonfamily.ch/2010/06/heuern-und-feuern/">Heuern und Feuern</a>&#8221; (<a href="http://hudsonfamily.ch/en/2010/06/hire-and-fire/">Hire and Fire</a>) &#8211; zu lesen und hinterlasst dort mal einen Kommentar <img src='http://www.orientimpress.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/family-hudson-aus-dem-leben-in-china__1145/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ein Tag in Bollywood (Teil 2)</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/wie-ein-tag-in-bollywood__1126/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/wie-ein-tag-in-bollywood__1126/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 06:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Mandalay]]></category>
		<category><![CDATA[trishaw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1126</guid>
		<description><![CDATA[
Ye&#8217;s Geschichte bewegt uns. Wir buchen bei ihm eine weitere Tour. Er organisiert uns ein Taxi mit Fahrer. Wir wünschen die günstigste Variante. In diesem Fall ist das Taxi ein etwa vierzigjähriger Mazda, der zwischendurch auch mal auf der Strasse stecken bleibt, aber nach gutem Zureden von Seite des Fahrers immer wieder anspringt (Foto).
Als wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_4478-587x440.jpg" alt="" title="IMG_4478" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-1131" /><br />
Ye&#8217;s <a href="http://www.orientimpress.net/der-trishaw-fahrer__1121/">Geschichte</a> bewegt uns. Wir buchen bei ihm eine weitere Tour. Er organisiert uns ein Taxi mit Fahrer. Wir wünschen die günstigste Variante. In diesem Fall ist das Taxi ein etwa vierzigjähriger Mazda, der zwischendurch auch mal auf der Strasse stecken bleibt, aber nach gutem Zureden von Seite des Fahrers immer wieder anspringt (Foto).</p>
<p>Als wir am Abend von unserem Ausflug zurück kommen, fragt Sam, ob wir für ihn die Trishaw kaufen könnten -“Yes sir!“ erwidert Ye überrascht, aber ohne zu zögern, „das ist ein &#8216;Happy day&#8217; für mich!“<br />
<strong><br />
Geschäft</strong><br />
Ye nimmt noch am gleichen Abend Kontakt mit seinem Trishavermieter, „Boss“ wie er sagt, auf. Dieser ist am nächsten Tag nicht in der Stadt. Weil wir Mandalay bald verlassen, ist seine Schwester bereit das Geschäft mit uns zu tätigen. Ye bringt uns mit seiner gemieteten Trishaw zu den Verkäufern. Es ist der letzte Tag des Water Festivals. Wir kommen deshalb pflotschnass bei unserer Geschäftspartnerin an. Die etwa 60 jährige Burmesin empfängt uns vor ihrem Haus. Ihr Bruder baut die Trishaws, gerade reich scheinen sie von seinem Geschäft nicht zu werden. Wir setzten uns auf zwei Holzschemel. Sam übergibt ihr 120 trockene Tausendernoten in Kyat.</p>
<p><strong>Wie Bollywood</strong><br />
Nachdem die Burmesin das Geld durchgezählt hat, schüttelt sie uns die Hände, bedankt sich und fügt noch etwas auf burmesisch hinzu. Ye übersetzt: „Ihr seht aus wie indische Schauspieler.“ Ich frage: „Bollywood?“ Die Dame lacht und wiederholt „Bollywood.“ Wir sehen zwar eher aus wie zwei begossene Pudel, denke ich. Aber wenn in der Schweiz eines Tages zwei Menschen an meiner Türe klingeln würden, Haare und Kleider durchtränkt wie nach einem Platzreden, dann 120 trockene Tausendernoten aus der Hosentasche ziehen, um mein Fahrrad mit Seitenwagen für eine Fremden zu kaufen, dann würde ich mich wohl auch im falschen Film wähnen.</p>
<p><em>Teil 1 der Geschichte: </em><a href="http://www.orientimpress.net/der-trishaw-fahrer__1121/">Der Trisha-Fahrer</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/wie-ein-tag-in-bollywood__1126/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Trishaw-Fahrer</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/der-trishaw-fahrer__1121/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/der-trishaw-fahrer__1121/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 06:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[trishaw]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1121</guid>
		<description><![CDATA[
Trishawfahrer gehören zu den besttrainierten Männern in Burma. Der Drahtesel ist ihr Arbeitstier. Im Seitenwagen sitzen zwei Passagiere Rücken an Rücken. Oft haben sie je noch ein Kind auf dem Schoss. Das Gepäck, manchmal ein grosser Juttesack voll Gemüse, bindet der Trishawfahrer auf den Gepäckträger. 
Ye (Name geändert) ist einer von ihnen. Täglich sucht er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_0297-587x440.jpg" alt="" title="IMG_0297" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-1123" /><br />
Trishawfahrer gehören zu den besttrainierten Männern in Burma. Der Drahtesel ist ihr Arbeitstier. Im Seitenwagen sitzen zwei Passagiere Rücken an Rücken. Oft haben sie je noch ein Kind auf dem Schoss. Das Gepäck, manchmal ein grosser Juttesack voll Gemüse, bindet der Trishawfahrer auf den Gepäckträger. </p>
<p>Ye (Name geändert) ist einer von ihnen. Täglich sucht er mit seiner Trishaw Kundschaft, die er von A nach B bringen kann. Wie ein Taxi, aber ohne Telefon. Vor knapp einem Jahr heiratete Ye. Seine Frau ist Lehrerin. </p>
<p>Lehrpersonen verdienen etwa 50 Franken im Monat. Yes Einkommen ist abhängig von seinen Fahrgästen. Jeden Monat zahlt er 30&#8242;000 Kyat (ca. 30 Franken) für die Miete des Trishaws. Nimmt er mehr als 1&#8242;000 Kyats pro Tag ein, verdient er Geld. Für 120&#8242;000 Kyats könnte er das Vehikel kaufen, die Mietkosten würden wegfallen. Doch ihr verdientes Geld reicht nur gerade für den täglichen Bedarf. </p>
<p><strong>Touristen bringen mehr Geld</strong><br />
Ye stellte eine kleine Liste mit Stadttouren zusammen, die er den Touristen anbietet. Das bringt mehr Geld als die kurzen Distanzen der Einheimischen. Wir buchen bei ihm eine kleine Tour durch die Stadt, trotz Wasserfestival. Auf der Trishaw sind wir zwar allen Wasserwerfern wehrlos ausgeliefert, aber bei dieser Hitze erträgt man das. Nur die Kamera versteckt sich hinter drei Plastiksäcken.</p>
<p>Ye kennt jede kleine Gasse in der Stadt und weiss, bei welchen Sehenswürdigkeiten wir kein Ticket brauchen. Er freut sich, wenn Touristen ihr Geld nicht in die Regierung investieren wollen, ist selber aber von den Besuchern aus dem Ausland abhängig. </p>
<p><strong>Schwierige Zeiten</strong><br />
„Wir haben uns entschieden, keine Kinder zu haben. Die Zeiten sind zu schwierig“, erzählt Ye. Ihr monatliches Einkommen reicht nicht, um noch ein Kind zu ernähren und später Schulgelder zu bezahlen. „Seit 2007 kommen weniger Touristen, die Situation für uns hat sich verschlechtert.“ </p>
<p>2007 kam es im ganzen Land zu Protesten, weil die Gas und Benzinpreise über Nacht bis zu 500% gestiegen waren und die Bevölkerung die Bustickets nicht mehr bezahlen konnten. Buddhistische Mönche zettelten die Proteste an, die Bevölkerung zog mit. Die Regierung schlug die friedlichen Proteste brutal nieder und steckte viele Mönche ins Gefängnis. Sie konnten es nicht verhindern, dass Bilder davon um die Welt gingen. Der Tourismus brach ein. </p>
<p>Man nimmt an, dass die Regierung für den massiven Anstieg der Preise verantwortlich war. Das Militärregime baute 2005 für viele Millionen eine neue Hauptstadt. Der Aufwand sprengte wahrscheinlich ihr Budget, es folgte der Anstieg der Öl und Gaspreise. Wobei die Rohstoffe aus dem eigenen Land kommen. Heute leben die Generalsfamilien in der aus dem Boden gestampften Stadt „Nay Pyi Taw“ in grossem Luxus. Während der grösste Teil der Bevölkerung in tiefer Armut lebt. </p>
<p><strong>Touristengeld</strong><br />
Die seit Jahren zu Hausarrest verdammte, von der Bevölkerung verehrte Aung San Su Ky hält an einem Reiseboykott nach Burma fest. Das Geld würde nur diesen Luxus unterstützen anstatt die Bedürftigen zu unterstützen.</p>
<p>Ich frage Ye nach seiner Meinung: Sollen Touristen nach Burma kommen, wenn sie schlussendlich auch die Taschen der Militärregierung füllen? Ye: „Ja, unbedingt! Wir haben ein wunderschönes Land und es ist schwierig für uns, wenn die Touristen nicht kommen.“ Weiter erklärt er, auch er wolle Geld mit den Touristen verdienen. Aber er sei bereit zu arbeiten und eine Gegenleistung für das Geld zu bringen.</p>
<p>Einige Einheimische erzählten uns, dass während dieser Saision wieder mehr Besucher nach Burma kamen. Ye bestätigt: „Ja, aber die meisten kommen mit Pauschal-Angeboten in Gruppen und reisen mit privaten Bussen, das bringt uns Trishawfahrern nichts. Die lokalen Leute profitieren vor allem von Leuten, die so wie ihr durch unser Land reisen.“</p>
<p>Bevor wir uns verabschieden, fügt er noch bei: „Erzählt Euren Leuten, sie sollen nach Myanmar kommen!“</p>
<p><em>Diese Geschichte geht morgen noch weiter.</em><br />
<em>Foto: Trishawfahrer in Yangon warten auf Kundschaft</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/der-trishaw-fahrer__1121/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein nasses neues Jahr</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/ein-nasses-neues-jahr__1114/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/ein-nasses-neues-jahr__1114/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Water Festival Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Water festival Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Waterfestival Mandalay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1114</guid>
		<description><![CDATA[
Streetparade in burmesisch, könnte man heute in den Strassen von Mandalay denken. Das burmesische Neue Jahr, auch Wasserfestival genannt, wird gefeiert. Der Unterschied zur Technoparade in der Schweiz: Es dauert vier Tage, ist viel nässer und trotzdem tragen die Teilnehmer mehr Kleidung am Körper. 
Sobald wir unser Hotel in Mandalay verlassen, schütten Kinder und Erwachsene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5kf0DfLWWfc&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5kf0DfLWWfc&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
Streetparade in burmesisch, könnte man heute in den Strassen von Mandalay denken. Das burmesische Neue Jahr, auch Wasserfestival genannt, wird gefeiert. Der Unterschied zur Technoparade in der Schweiz: Es dauert vier Tage, ist viel nässer und trotzdem tragen die Teilnehmer mehr Kleidung am Körper. </p>
<p>Sobald wir unser Hotel in Mandalay verlassen, schütten Kinder und Erwachsene eimerweise Wasser über uns oder bespritzen uns mit Schläuchen. Zur Wehr kaufen wir uns zwei Wasserpistolen. Dann stürzen wir uns in die feiernde Menge.</p>
<p><strong>Eine Stadt im Festfieber</strong><br />
Mitten in der Stadt steht der alte Königspalast. Eine Stadtmauer und ein Wassergraben umgeben den Palast. Diesem künstlichen Fluss entlang stehen mehrere Bühnen. Das Wasser wird direkt auf die Bühne gepumpt und von dort auf die Menschenmenge auf der Strasse gespritzt. Laute Musik dröhnt aus den Boxen. Tanzende junge Leute, Motorräder und Pick-ups, mit feiernden Burmesen beladen, bewegen sich langsam von Bühne zu Bühne.</p>
<p><strong>Freude und Schmerz</strong><br />
Uns Ausländern scheinen sie noch lieber Wasser über den Kopf oder den Rücken zu schütten. Lachend wünschen sie uns dazu ein „Happy New Year“.<br />
Die meistgestellte Frage während dem Wasserfestival ist „Are you happy?“ &#8211; Ja, die Stimmung ist super, die Leute sind unglaublich herzlich. Ich bin happy, aber tief in meinem Herz spüre ich auch einen Schmerz. Es ist schön mit den Burmesen zu feiern, sie ausgelassen zu sehen. Ich wünsche diesen wunderbaren Menschen, dass sie heute glücklich sein dürfen und für einige Tage die Unterdrückung und Angst im Alltag vergessen können. Ich hoffe mit ihnen auf ein „Happy New Year“. </p>
<p><strong>Mitfahrgelegenheit</strong><br />
Ein paar Jungs fragen uns, ob wir zu ihnen auf den Pick-up steigen wollen. Sam und ich schwingen uns auf den Laderaum und fahren mit dem ganzen Clan durch die Wasserflut.<br />
Als wir die Bühnen hinter uns gelassen haben, setzen wir uns. Einer der Jungs „Sali“ spricht Englisch. Er übersetzt unsere Gespräche. Sein Kollege erzählt, dass er ein Patriot sei. „Sali“ fährt fort, ihre Regierung sei sehr schlecht, aber die burmesischen Leute seien gut. </p>
<p><strong>Mittagszeit</strong><br />
Über Mittag halten wir im Schatten grosser Bäume Zwei Frauen kochen über dem Feuer Nudeln, Reis, Fleisch und Gemüse. Der Fahrer des Pick-ups erklärt, dass er uns einladen und unser Essen bezahlen wolle. Wir wehren uns, wollen das nicht annehmen. Alle versichern uns, es sei ok, Burmesen seien gerne gastfreundlich.<br />
Später fahren sie uns zum Hotel. Wir schenken ihnen unsere beiden Wasserpistolen, ihnen bleiben weitere zweieinhalb Tage in der Wasserschlacht. </p>
<p><strong>Religiöses Fest</strong><br />
Der Beginn des neuen Jahres in Burma richtet sich nach dem Mondkalender und findet Mitte April statt. Die meisten Burmesen sind Buddhisten, ihre Spiritualität ist jedoch häufig vermischt mit dem Geisterglauben ihrer Vorfahren. Jedes Dorf hat seinen Geist, Nat genannt. Während dem viertägigen Wasserfestival wird der König der Nat willkommen geheissen. Er soll die guten und die schlechten Taten der Einwohner zählen. Das Wasser symbolisiert das Abwaschen der Sünden, oder eben schlechten Taten, damit man sauber ins neue Jahr starten kann. Da das Fest auf dem Höhepunkt der Hitzezeit stattfindet, bringt das Wasser auf jeden Fall Abkühlung. </p>
<p><strong>Junge Mönche warten auf Opfer</strong><br />
<img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/IMG_4413-587x440.jpg" alt="" title="IMG_4413" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-1115" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/ein-nasses-neues-jahr__1114/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Smalltalk am Kreisel</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/smalltalk-am-kreisel__1109/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/smalltalk-am-kreisel__1109/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Rangun]]></category>
		<category><![CDATA[Yangon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1109</guid>
		<description><![CDATA[
In der Nähe eines Verkehrskeisels sitzt ein älterer Burmese auf einer Bank im Schatten eines grossen Baumes. Auf Englisch ruft er uns und lässt uns neben sich auf der Bank Platz nehmen. Er erzählt uns vom Sturm Nargis, der 2008 über die Rangun fegte. Die Stadt sei nicht so stark beschädigt worden, aber seine Verwandten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/Auto-587x440.jpg" alt="" title="Auto" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-1111" /><br />
In der Nähe eines Verkehrskeisels sitzt ein älterer Burmese auf einer Bank im Schatten eines grossen Baumes. Auf Englisch ruft er uns und lässt uns neben sich auf der Bank Platz nehmen. Er erzählt uns vom Sturm Nargis, der 2008 über die Rangun fegte. Die Stadt sei nicht so stark beschädigt worden, aber seine Verwandten im Irrawady Delta hätte es schwer getroffen. </p>
<p><strong>Ferienjob</strong><br />
Der 60-jährige arbeitet für eine staatliche Autowerkstatt. Er hat eine Woche Ferien, weil das burmesische Neujahr vor der Türe steht. Seine freien Tage verbringt er hier am Verkehrskreisel. Mit einem Kollegen wartet er auf die vielen Autos, die während der Festlichkeiten die Strassen füllen werden. Sie hoffen auf ein paar Autopannen, die sie beheben und damit ihr „Taschengeld“ etwas aufbessern können. </p>
<p><strong>Die Schweiz</strong><br />
Der ältere Burmese fragt uns nach dem Essen in der Schweiz, nach unserer Sprache und wie es in unserem Land aussieht. Dann will er unsere Religion wissen und unseren Beruf. Zu gerne möchte ich ihm meinen Beruf verraten, in diesem Land bleibt dieser jedoch unter Verschluss. Mein Erstberuf Lehrerin gefällt ihm auch. Ich zeige ihm auf meinem Handy Photos aus der Schweiz und von unserer Reise. Bei der Verabschiedung bedankt er sich mit „Nice talking, nice talking.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/smalltalk-am-kreisel__1109/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Shwegoda Paya &#8211; so nah wie möglich</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/shwegoda-paya-so-nah-wie-moglich__1103/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/shwegoda-paya-so-nah-wie-moglich__1103/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 09:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Shwegoda Pagoda]]></category>
		<category><![CDATA[Shwegoda Paya]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1103</guid>
		<description><![CDATA[
Eines der Wunder von Burma ist die Shwegoda Pagoda in Rangun, ein Anbetungsort für Buddhisten. Ein Taxi bringt uns in die Nähe des Tempels. Wir wollen uns das Heiligtum so nah anschauen wie möglich, ohne den Eintritt von 5$ bezahlen zu müssen. Nicht weil das Geld uns reut, sondern weil dieser Eintritt zu 100% dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/Shwedagon-Paya-587x440.jpg" alt="" title="Shwedagon Paya" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-1107" /><br />
Eines der Wunder von Burma ist die Shwegoda Pagoda in Rangun, ein Anbetungsort für Buddhisten. Ein Taxi bringt uns in die Nähe des Tempels. Wir wollen uns das Heiligtum so nah anschauen wie möglich, ohne den Eintritt von 5$ bezahlen zu müssen. Nicht weil das Geld uns reut, sondern weil dieser Eintritt zu 100% dem Militärregime zufliesst. </p>
<p><strong>Undercover</strong><br />
Für die Buddhisten in Burma ist es das wichtigste Heiligtum im Land. Die Einheimischen dürfen gratis in die Pagoda. Uns wollen sie Tickets verkaufen. Saya sagte uns, sie würden auch Touristen aus Thailand erkennen, weil diese anders aussehen. „Einmal war ein indischer Freund zu Besuch, ich lieh ihm mein Longyi aus (Rock), so konnte er den Tempel ohne Ticket anschauen.“</p>
<p><strong>So nah wie möglich </strong><br />
Uns würde kein Longyi und wohl auch kein Tschador etwas nützen. Aber wir wollen uns auch nicht ins Gebäude schmuggeln, sondern einfach so nah ran kommen wie legal möglich. Der Tempel steht auf einem Hügel, mehrere Wege führen hinauf zum vergoldeten Gipfel. Wir finden einen Treppenaufstieg ohne Kasse. Barfuss steigen die Stufen hoch, die Schuhe in unseren Händen. Auf der obersten Plattform werden wir bei einem kleinen Tickethaus abgefangen. Wir erklären, dass wir kein Ticket kaufen, aber gerne etwas hier sitzen möchten. </p>
<p><strong>Ein freier Blick auf den Tempel</strong><br />
Wir lassen uns auf dem Marmorboden im Schneidersitz nieder, so dass unsere Füsse nicht gegen einen Buddha zeigen (was neben dem Schuhe ausziehen eine zweite wichtige Verhaltensregel in den buddhistischen Tempeln ist). Von hier aus können wir einen Blick auf die Stupas werfen. Echtes Gold verziehrt die vielen kleines Türmchen und die grosse Stupa in der Mitte. Wir schauen den Einheimischen zu, wie sie durch die Pagoda schlendern, sich vor den Statuen niederknien und beten. </p>
<p><strong>Die tiefen Taschen der Regierung</strong><br />
Ein burmesischer Freund verrät uns später, dass letztes Jahr wieder mehr Touristen nach Burma gekommen seien, um die Shwegodan Paya zu sehen: „Es waren 100&#8242;000 Touristen, da könnt ihr Euch ausrechnen, was die Regierung daran verdient hat.“ Gerne wäre ich auch durch die Shwedagon Paya spaziert und hätte das goldene Wunder von allen Seiten bestaunt. Wer weiss, vielleicht komme ich wieder, wenn das Volk frei ist und von meinem Dollars fürs Ticket profitieren kann. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/shwegoda-paya-so-nah-wie-moglich__1103/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Folge Deinem Herzen</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/folge-deinem-herzen__1097/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/folge-deinem-herzen__1097/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 09:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Christen in Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienst in Burma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1097</guid>
		<description><![CDATA[Sonntagmorgen: Wir sitzen in unserem Gästehaus auf dem kleinen Balkon beim Frühstück. Wir hören Musik und Gesang. Einige Melodien kenne ich, die Lieder ziehen mich an. Wir folgen der Musik und landen in einem Gottesdienst. Die „Full Gospel Assembly“ liegt zwei Stockwerke über unserem Zimmer. 
Am Eingang schütteln uns einige Leute die Hände, so wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntagmorgen: Wir sitzen in unserem Gästehaus auf dem kleinen Balkon beim Frühstück. Wir hören Musik und Gesang. Einige Melodien kenne ich, die Lieder ziehen mich an. Wir folgen der Musik und landen in einem Gottesdienst. Die „Full Gospel Assembly“ liegt zwei Stockwerke über unserem Zimmer. </p>
<p>Am Eingang schütteln uns einige Leute die Hände, so wie man das bei uns im Westen tut. Sie zeigen uns den Weg in den Gottesdienstsaal aus dem die Musik und der Gesang dringt. Singende Menschen füllen den Raum. Eine junge Frau führt uns zu zwei Stühlen nahe der kleinen Bühne, auf der drei Sängerinnen und zwei Sänger stehen. Wir schauen und hören der burmesischen Liedern spielende Band zu. </p>
<p><strong>Gebet für uns zwei Schweizer</strong><br />
Ein älterer Mann sitz vor uns. Er begrüsst uns: „Hello, nice to meet you.“ Er notiert sich unsere Namen und Adresse und sagt, er würde für uns beten. Ich bin bewegt. Eigentlich sollten wir für ihn beten. Er wohnt in einem Land ohne Religionsfreiheit, lebt unter einem Regime, das mit Gewalt und Willkür regiert. Wenn zehn Menschen in Burma zusammen stehen und diskutieren, kann die Polizei sie fest nehmen und verhören, weil die Juntas Angst vor Verschwörungen hat.<br />
Deshalb bin ich überrascht, dass sich hier einige Hundert Menschen treffen und gemeinsam Gottesdienst feiern dürfen. Ein Mann zeichnet alles mit einer Videokamera auf. Was der Zweck davon ist, wissen wir nicht. </p>
<p><strong>Mit dem Herzen sehen</strong><br />
Nach den Liedern folgt eine einstündige Predigt, unsere Stuhlnachbarn übersetzen uns die Hauptaussagen, der Rest bleibt für uns unverstanden. Nach dem Gottesdienst schütteln Männer und Frauen die Hände und bedanken sich für unseren Besuch. </p>
<p><strong>Beobachtet</strong><br />
Wir verlassen die „Full Gospel Assembly“ und treten drei Stockwerke weiter unten auf die Strasse. Beim Ausgang steht ein Abgesandter der Regierung. Eine dunkle Sonnenbrille verdecken seine Augen, der Gesichtsausdruck wirkt finster, er verzieht keine Miene. Auf der Strasse schaue ich nochmals zurück, mein Blick fällt auf die dunkle Sonnenbrille, die nun in unsere Richtung gedreht ist. Ein kurzer Moment fühle ich ein flaues Gefühl im Magen. Doch ich schiebe die Sorge auf die Seite, schliesslich kamen wir ja nur die Treppe von unserem Gästehaus herunter. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/folge-deinem-herzen__1097/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hilfe in Yangon</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/hilfe-in-yangon__1092/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/hilfe-in-yangon__1092/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 09:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[couchsurfing in Yangon]]></category>
		<category><![CDATA[Rangun]]></category>
		<category><![CDATA[Yangon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1092</guid>
		<description><![CDATA[
Auf Couchsurfing sind erstaunlich viele Leute von Rangun angemeldet. Sie dürfen offiziell ihre Couch keinem Ausländer zur Verfügung stellen, weil diese nur in lizensierten Hotels und Gästehäusern übernachten dürfen. Viele melden sich auf Couchsurfing an, um Leute für einen Kaffe oder Tee zu treffen. Wir nehmen Kontakt mit Saya auf und verabreden uns in unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/Saya-587x330.jpg" alt="" title="Saya" width="587" height="330" class="alignleft size-medium wp-image-1093" /><br />
Auf <a href="http://www.couchsurfing.org">Couchsurfing</a> sind erstaunlich viele Leute von Rangun angemeldet. Sie dürfen offiziell ihre Couch keinem Ausländer zur Verfügung stellen, weil diese nur in lizensierten Hotels und Gästehäusern übernachten dürfen. Viele melden sich auf Couchsurfing an, um Leute für einen Kaffe oder Tee zu treffen. Wir nehmen Kontakt mit Saya auf und verabreden uns in unserer Unterkunft. Pünktlich holt uns Saya ab. Unser neue Freund aus dem Internet ist um die 40, trägt ein Longyi und kaut Tabak. </p>
<p><strong>Freundschaften über Grenzen</strong><br />
Er bringt uns in einen kleinen Teashop in einer Nebenstrasse. Der Shop gehört einem Freund. Wir trinken Tee und burmesisches Citro. Saya erzählt uns, warum er sich bei Couchsurfing angemeldet hatte. Zwischendurch fällt der Strom aus. Wir sitzen im Dunkeln und sehen nur noch die Silhouette von Saya. Er lernte Englisch im Selbststudium, redet fliessend, aber die Aussprache ist etwas unverständlich. Trotzdem bringen wir seine Geschichte mit Couchsurfing am Schluss ungefähr zusammen. </p>
<p>Saya lernte vor einigen Jahren einen Kanadier kennen, der durch Burma reiste. Sie blieben über E-Mail in Kontakt. Als 2008 der Zyklon Nargis über das Land rollte und viele Menschen in den Tod riss meldete sich Saya&#8217;s ausländischer Freund und war besorgt um Saya und seine Familie. Sie waren unverletzt. Der Sturm riss jedoch das Dach von ihrem Haus. Der Kanadier spendete ihnen 400 $, damit sie das Dach neu bauen konnten. Aus Dankbarkeit meldete sich Saya bei Couchsurfing an, damit er in Zukunft Ausländern in Burma helfen kann. </p>
<p><strong>Praktische Hilfe</strong><br />
Nach dem Tee führt uns Saya durch die Strassen seiner Heimatstadt, zeigt uns den Bahnhof, die städtische Busstation und verrät uns die besten Wechselkurse für die burmesischen Kyats. </p>
<p>Am nächsten Abend treffen wir uns wieder. Ein Lift bringt uns in das oberste Stockwerk eines Hochhauses. Im gediegenen Restaurant sieht man über die ganze Stadt. Hier hat es einige Ausländer. Die wenigsten Einheimischen können die Preise hier bezahlen. Wir bestellen ein Getränk. Hoch über den Strassen von Rangun fühlen wir uns freier zu reden. Saya erzählt von Medienzensur und anderen schwierigen Situationen in ihrem Land. </p>
<p>Am Schluss gibt er uns seine Telefonnummer. Falls wir auf unserer Reise in Burma Probleme hätten, sollen wir ihn anrufen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/hilfe-in-yangon__1092/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ankunft in Burma</title>
		<link>http://www.orientimpress.net/ankunft-in-burma__1086/</link>
		<comments>http://www.orientimpress.net/ankunft-in-burma__1086/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 13:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Judith Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Unterkunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.orientimpress.net/?p=1086</guid>
		<description><![CDATA[
Unser Gepäck am Flughafen in Rangun, der früheren Hauptstadt von Burma, wird nicht durchsucht. Wir können einfach zur Ankunftshalle hinaus spazieren. Kaum treten wir aus dem Gebäude treten Schweissperlen auf die Stirn. Die Sonne brennt, die 40 Grad am Schatten wirken schon fast angenehm. Taxifahrern in Röcken, sogenannte Longyi, bestürmen uns. Einer fährt uns mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/Longyi-587x440.jpg" alt="" title="Longyi" width="587" height="440" class="alignleft size-medium wp-image-1087" /><br />
Unser Gepäck am Flughafen in Rangun, der früheren Hauptstadt von Burma, wird nicht durchsucht. Wir können einfach zur Ankunftshalle hinaus spazieren. Kaum treten wir aus dem Gebäude treten Schweissperlen auf die Stirn. Die Sonne brennt, die 40 Grad am Schatten wirken schon fast angenehm. Taxifahrern in Röcken, sogenannte Longyi, bestürmen uns. Einer fährt uns mit seinem uralten japanischen Auto in Zentrum. Die Autotüren sind nur noch ein Skelett, die Innenaustattung ist weg und ich muss am Gerüst ziehen, um die Türe zu schliessen.   </p>
<p><strong>Privates Gästehaus</strong><br />
Wir suchen uns ein kleines Gästehaus. Einige Hotels gehören der Regierung. Dort wollen wir nicht hin. Die privaten Gästehäuser brauchen eine Lizenz damit sie Ausländer aufnehmen dürfen. Mit dieser Lizen fliesst noch 12% unseres Geldes für das Zimmer zur Regierung. Die können wir nicht umgehen. Im kleinen &#8220;Golden Smile Inn&#8221; müssen wir uns mit Namen und Passnummer registrieren. </p>
<p><strong>Erste Erkundungstour</strong><br />
Am Abend schlendern wir durch die Strassen Ranguns. Unser Blick richtet sich immer wieder auf den Boden, damit wir nicht in eines der vielen Löcher im Gehsteig fallen. Kleine Plastiktische mit Stühlen säumen den Strassenrand. In diesen Teashops treffen sich vor allem Männer um Tee zu trinken und Neuigkeiten auszutauschen. Man sagt, auch politische Themen würden hier diskutiert, wenn auch leise und zurückhaltend. Man weiss nie, ob nicht ein Spion im Longyi am Nebentisch sitzt.<br />
<strong><br />
Fühlen uns willkommen</strong><br />
Überall hören wir „Hello“. Auch hier gilt: „Schenkt man ein Lächeln, kommt eines zurück.“ Viele fragen, aus welchem Land wir kommen. Und unser Selbstvertrauen wird auch gleich noch gestärkt: &#8220;Your beautyful&#8221; rufen uns Männer und Frauen nach. Ein Burmese sagt zu mir: &#8220;Your husband is handsome.&#8221; An diesem Abend treffen wir keine anderen „Westler“. </p>
<p><strong>Stromausfälle</strong><br />
Auf der Stadt liegt eine dunkle Decke. Der Strom des staatlichen Netzwerkes ist ausgefallen, was jeden Tag mehrmals geschieht – und das für Stunden. Trotzdem brennen Neonröhren und Glühbirnen in den Läden und Essständen, jedes Geschäft besitzt seinen eigenen Generator. Gekocht wir meistens auf Feuer oder Gas und die Internetcafes überbrücken die Löcher zwischen den Stromausfällen mit stetig surrenden Generatoren. </p>
<p><img src="http://www.orientimpress.net/wp-content/uploads/Make-up-in-Burma-587x429.jpg" alt="" title="Make up in Burma" width="587" height="429" class="alignleft size-medium wp-image-1088" /></p>
<p><strong>Multikultur in Rangun</strong><br />
Zu einer Art Markenzeichen der Burmesen gehören neben dem Longyi die vom Kautabak rot verfärbten Zähne. Bei den Frauen fällt vor allem dass spezielle Make up auf. Junge und Alte tragen eine weiss-goldige Bemalung aus Holzrinde im Gesicht, genannt Thanakha.<br />
Die Bevölkerung ist sehr durchmischt. Wir sehen buddhistische Mönche mit roten Gewändern und islamische Frauen mit Kopftüchern. Inder führen Schmuckgeschäfte und andere kleine Shops und wollen unsere Dollars in Kyat wechseln. In Chinatown finden wir die „vertrauten“ Noodleshops. </p>
<p><strong>Heisse Nächte</strong><br />
In der Nacht kühlt es auf 34 Grad ab. Unser Zimmer hat kein Fenster, das wir öffnen können. Die Klimaanlage läuft nur, wenn sie vom staatlichen Stromnetz gespeist wird. Läuft der Hotelgenerator, müssen wir uns mit dem Ventilator begnügen. Während der Nacht fällt der Strom mehrmals aus, nach Mitternacht stellt auch der Generator ab. Schweissgebatet liegen wir im Bett und hoffen, dass bald mindestens der Generator wieder läuft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.orientimpress.net/ankunft-in-burma__1086/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

