Facebook-Sperre in China umgehen

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Facebook, YouTube, Twitter und etliche andere Websites, die für die Bevölkerung von China von keinem Nutzen sind, sind hier gesperrt. Es gibt verschiedene Wege, diese Sperren zu umgehen.

Kleine Nebenbemerkung:
Hier in China kennt praktisch niemand Facebook mit seinen 200 Millionen von Benutzern. In der Schweiz wiederum kennt fast niemand QQ – mit seinen 1000 Millionen Benutzern (davon 500 Millionen aktiv). Menschen hier vermissen Facebook nicht – das Problem haben wir Travellers. Deshalb:

Anleitung zur simplen Umgehung der Facebook-Sperre:
Wie geht das? Der einfachste Weg geht über ein “Tunnel” nach Europa. Man verbindet sich quasi durch die Great Firewall (Golden Shield Project) mit einer Station im Westen und surft virtuell von dort aus, also von der anderen Seite der Webfilter, auf Facebook und Co.

  • Man sucht einen Tunnel-Anbieter, zB SurfBouncer
  • Dort kauft man einen zeitlich limitierten Zugang
  • Man installiert die nötige Software
  • Mit dem per E-Mail zugesandten Passwort loggt man ein
  • Dann kann in dieser Software die Tunnelverbindung aufgebaut werden
  • Danach surft man wie gewohnt auf Facebook, Twitter & Co.

Chwualla! Wir haben jetzt eine Woche gekauft für $4.99 – funktioniert bestens. Die Installation ist einfach erklärt auf der Website von SurfBouncer, wir haben die Software auf Mac und auf PC getestet.

Achtung: wenn man mit PayPal bezahlt, wird eine Subscription eingerichtet im PayPal-Account – das heisst, wenn man diese nicht stoppt, wird jede Woche die Gebühr fällig (und eingezogen). Ich habe die Subscription sofort in meinem PayPal-Account gestoppt und der Zugang funktioniert noch problemlos – hoffentlich für die ganze, schon bezahlte, erste Woche.

Ich hatte vorher mich mit einem Server in Deutschland (per Remote Desktop) verbunden, um von da aus auf Facebook & Co zuzugreifen – mühsam (gerade auch, weil man zB keine Video direkt hochladen kann) und langsam – die Lösung mit SurfBouncer ist wesentlich praktischer…

Danke für Weiterempfehlungen:
  • Facebook
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Ping.fm
  • Tumblr
  • email
  • Twitthis

7 Antworten

  1. Paddy says:

    Schon mühsam, sowas. Auch wenn’s mit der beschriebenen Lösung verhältnismässig einfach geht, es entstehen zusätzliche Kosten, braucht Software etc.

    Ist dieses Vorgehen denn legal in China? Wahrscheinlich nicht, oder?

  2. greyowl says:

    Riskierst Du nicht gestreckt und gevierteilt zu werden, wenn Du solchen Landesverrat verbreitest?

  3. riitta says:

    and before you are cut into many bit you might see a Chinese prison from inside.
    interesting…

  4. Judith says:

    @greyowl @riitta Kein Wunder hat Sam manchmal ein solch schwarzer Humor… Ich hoffe, die Chinesen verstehen auch Spass.

  5. [...] scheinbar auch ein Problem mit Facebook – wenn auch kein so grosses wie die Chinesen. Wie man die Facebook- und YouTube-Sperre in China umgeht habe ich früher beschrieben. In Vietnam ist die Sache etwas einfacher (und günstiger) aber etwas [...]

  6. [...] scheinbar auch ein Problem mit Facebook – wenn auch kein so grosses wie die Chinesen. Wie man die Facebook- und YouTube-Sperre in China umgeht habe ich früher beschrieben. In Vietnam ist die Sache etwas einfacher (und günstiger) aber etwas [...]

  7. Christian says:

    Mit SwissVPN gibt’s sogar eine Verbindung in die Schweiz, und es braucht keine eigene Software dafür. Damit tut’s sogar auf dem iPhone.

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