Hotel Homestay

Blick aus ZimmerfensterBei Einheimischen uebernachten, das gibts nicht nur bei Couchsurfing. Globetrotter bietet es auch an. Wir buchten diese Variante fuer Irkutsk und Ulan Bator. Im Angebot ist ein Zimmer, das Bad wird mit der Familie geteilt und man wird vorgewarnt, dass diese “Locals” vielleicht kein Englisch sprechen.

“Hotel Mama” in Ulan Bator
In der Hauptstadt Mongoliens kamen wir um 7 Uhr morgens bei unserer Gastfamilie an. Ein junger Mongole begruesste uns an der Tuer und hiess uns mit ein paar Worten Englisch willkommen. Er fuehrte uns durch die Stube, auf zwei Sofas schliefen noch je ein Junge. Im naechsten Raum standen zwei Better fuer uns. Eine Nacht haben wir darauf bereits verbracht. Eine 5 cm dicke Matte liegt auch einem Holzbrett. Das Bett ist also recht hart. Die Wohnung gehoert der Mutter des jungen Mongolen. Er ist gerade auf Besuch hier, weil sein Bruder Geburtstag hatte. Zwei ihrer Soehne wohnen noch hier. Im Moment sind wir also zu Sechst. Es gibt jedoch kein weiteres Zimmer, ausser Bad und Kueche.

Als wir gestern Abend zu Bett gingen, schliefen die Mutter und ein Sohn auf dem Sofa. Als wir aufstanden lag ein aderer Sohn auf dem Sofa der Mutter. Wahrscheinlich machten sie waehrend der Nacht Schichtwechsel. Die Unterlagen von Globetrotter wiesen uns im Vorfeld bereits auf solche “Familienmassnahmen” hin.

Homestay oder Couchsurfing
Die Familien koennen durch das Vermieten eines Zimmers etwas Geld verdienen. Das ist der Unterschied zu Couchsurfing. Dort steht eine andere Philosophie dahinter: Man stellt sein Sofa gratis zur Verfuegung und profitiert dafuer ein andermal selber von einem solchen Angebot.
Couchsurfer sind oft selbst Reisende und koennen meistens Englisch. Was das ganze einfacher macht. Dabei geht es nicht nur um den Schlafplatz, sondern um ein Stueck Lifestyle: Jeder hat etwas Zu teilen: Die Stadt zeigen, die wichtigsten Wort lernen usw. Der Austausch in einer “Couchsurfer-Familie” ist deshalb einfacher.

Alternative zum Hotel
Im Hotel haetten wir wahrscheinlich weichere Matratzen, aber so lernt man ein Schweizer Bett neu schaetzen. Unsere Gastfamilie schlaft sonst immer darauf und die Strassenkinder hier waeren froh um diesen Komfort.

Hotel “Homestay” ist inklusive Fruehstueck. Heute gabs Rueblisalat, Omelette mit Wurst und eine Art trockene Alge. Rohes Gemuese sollte man hier eher meiden. Im Hotel wuerde ich das tun, bei der Gastfamilie haette ich mich sehr unhoeflich gefuehlt. Nach dem Fruehstueck gabs deshalb noch Schnaps und Bioflorin, was bis jetzt wirkt.

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2 Antworten

  1. Mirjam Rehfeld says:

    das erinnert mich an meine drei Übernachtungen in Moldawien bei einem alten Ehepaar. Zum Glück konnte meine Schweizer Kollegin fliessend rumänisch, sonst wäre die Verständigung sehr schwierig gewesen. Zum Frühstück gabs an einem Tag Würste mit Kartoffelstock und zwei Salaten.
    Weiterhin viel Vergnügen bei eurem Homestay, bestimmt eine voll geniale und horizonterweiternde Erfahrung!
    Finde es cool, wie ihr immer wieder von eurer Reise berichtet und wie ihr einfach eure Zeit geniesst- richtig und weiter so :-)
    Liebs Grüessli
    Mirjam

  2. Judith Steiner says:

    Ich hoffe scho, dass eus die Erfahrige de Horizont wiitet, ich spüre s härte Bett immer no i mine Hüft:-) Hüt sind mir in Peking acho, da händ mir jetzt es Hostel gnah. Und ich sitze grad uf enere ganz weiche Matratze.

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