Internet in Burma

Gemäss Wikipedia und Lonely Planet gibt es in Rangun und in Mandalay einige Internetcafes. Das Internet sei aber sehr langsam und stark zensuriert. In etlichen Shops wird die burmesische Firewall mit einem “Tunnel” umgangen.
Von den rund 60 Millionen Einwohner waren im Jahr 2005 63′000 Internet Users. Die Regierung verlangt hohe Preise für einen Anschluss, was sich die grösstenteils sehr arme Bevölkerung gar nicht leisten kann.
Wir werden voraussichtlich nur selten Zugang zum Internet haben. Wir werden aber sicher über unsere Burmareise hier berichten, sobald wir “den eisernen Vorhang” hinter uns lassen.

Unbezahlbare SIM Karten
Bis jetzt kauften wir uns in den verschiedenen Länder jeweils eine lokale SIM Karte. Somit konnten wir mit dem iPhone fast überall unsere Mails checken und im Facebook surfen. Gemäss brandneuem Lonely Planet soll eine SIM Karte in Burma 1000 $ kosten. Datenroaming mit ausländischenr SIM Karten sei in Burma auch nicht möglich. Das heisst für uns: Für den nächsten Monat verschwinden wir vom Bildschirm und machen Ferien, in denen man alles vergisst.

Update aus Burma
Hier in Yangon finden wir an jeder Ecke ein Intenetcafe. Sie sind zum Teil mit sehr neuen Computern ausgeruestet, aber das Internet ist extrem langsam. Im momentanen Internetcafe ist unser Blog www.steinis.ch gesperrt und auch unsere Mails koennen wir nicht lesen. Sam konnte jedoch in einem anderen Internetschuppen auf seine Mails zugreifen, weil dieser wohl mit einem Tunnel die Firewall der Regierung umging.

Im Gegensatz zu China wissen die Leute hier, dass das Internet zensuriert ist. In allen Medien bekommen sie nur Propaganda zu lesen und hoeren. Das Internet ist ihre Chance, sich auf anderen Plattformen zu informieren. Ueber Skype koennen sie nhun mit der Welt kommunizieren. Die Internettreffpunkte sind sehr gut besucht. Hoffen wir, dass dieses Fenster nach draussen offen bleibt.

Es gibt SIM Karten fuer 30 Franken. Diese sind aber nur fuer lokale Anrufe und SMS. Das ist sehr viel Geld hier, in diesem Land hat die “mobile-isierung” der Gesellschaft noch nicht statt gefunden (in Kenya beispielsweise schon).

Ihr hoert also vielleicht doch ab und zu mal was von uns. Die groesseren Geschichten und Video gibt es aber erst nach Burma.

Danke für Weiterempfehlungen:
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4 Antworten

  1. Dominik says:

    “Für die nächsten sechs Monate verschwinden wir vom Bildschirm und machen Ferien, in denen man alles vergisst.” … hoffentlich nicht für so lange! Wünsche Euche eine gute Zeit in Burma!

  2. Sebi says:

    Na dann, schöne Ferien und alles Gute in Burma!! Freue mich auf eine geballte Ladung News wenn ihr dann wieder online seid.

  3. Judith Steiner says:

    Danke. @Dominik. Sorry, habe mich wiedermal in einer Zahl vertan. Ich hoffe nicht, dass aus unsrem Monat 6 Monate werden.

  4. [...] An der Reception unseres Hotels hatten sie von den Anschlaegen noch nichts gehoert. Information verbreitet sich in diesem von der Militaerjunta regierten Land nur langsam. Man hat nur staatliche TV-Kanaele in Burmesisch, deutlich weniger Prozente der Bevoelkerung besitzen Mobiltelefone als beispielsweise in Kenia. [...]

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