Meistgesprochene Sprache der Welt
Mandarin ist die meistgesprochene Sprache der Welt. Rund eine Milliarde Menschen spricht Hochchinesisch, wie die Standartsprache in China auch genannt wird. Warum also nicht Chinesisch lernen? Die ersten Vorurteile konnte ich schnell zerstreuen: Der Aufbau der Sprache ist sehr einfach, es gibt praktisch keine Grammatik: Keine Fälle, keine irregulären Verben, keine DER DIE DAS oder was auch immer. Der Satzbau bleibt meist gleich, Begriffe wie Bahnhof entstehen aus verschiedenen Worten:
Ich gestern treffen mein Chinalandfreund in der Feuerwagenstation.
Zungen-Lippen-Kiefer-Akrobatik
Schwierig beim Mandarin sind die vier verschiedenen Intonationen. Das Wort “ma” kann also je nach Sprachmelodie “Mutter – Pferd – Hanf oder fluchen” bedeuten. Schwierig sind auch die verschiedenen Laute: Es gibt 21 Anlaute, eine Art Konsonanten und 16 Auslaute und nach Langenscheidt 36 Auslaute, eine Art Vokale. Es gibt also einiges Mehr Laute als in der Deutschen Sprache.
Chinesisch lernen unterwegs
Sehr viel Zeit zum Wörtli büffeln blieb mir bisher nicht. Sam und ich besuchen einmal in der Woche Chinesischlektionen. Hilfreich sind vor allem Unterrichtseinheiten, die ich im Auto hören kann. Die ersten zehn Lektionen gibt es gratis im Internet auf Chinesisch kein Problem. Die Lektionen sind sinnvoll aufgebaut, man kommt ohne Buch zurecht, zuhören und wiederholen ist angesagt.
Pimsleur
Unterdessen bin ich bei einem neuen Tool. Ein Kollege schenkte uns 30 Lektionen von Pimsleur: Englisch – Chinesisch als mp3. Auf meinem Arbeitsweg lernte ich also doch ein wenig Mandarin.
Hier noch einige weitere Chinesisch-Links:
- Das bekannte Wörterbuch “Leo” gibts auch Chinesisch_Deutsch.
- HIntergrundinfos und Lektionen auf Chinese-tools.
- Verschiedene Themen und Dialoge in Englisch und Chinesisch bei nciku.com
iPhone Applikationen:
Für’s iPhone gibt es verschiedene Applikationen, vor allem Wörterbücher. “lonely planet” verkauft ein Mandarin-Phrasebook. Kostet 11 Franken. Es gibt verschiedene Kategorien, darin befinden sich Fragen, die sich beim Reisen oft stellen. Man kann auf einen Satz tippen und dann stellt das iPhone die Frage gleich selbst auf Mandarin. Man kann das Handy also einem Chinesen einfach ans Ohr halten und muss selber nicht mal was sagen. Das Problem ist nur, das Handy versteht die Antwort wohl auch nicht
.
Diese Applikation half mir bereits einmal auf einem Dreh in der St. Galler Kathedrale. Ich berichtete auf www.steinis.ch darüber.


[...] wir noch etliches zu tun hätten im Bereich Chinesisch, hilft es doch, diese absoluten Basics zu kennen. Beispielsweise ergibt sich aus dieser Tabelle die [...]
Pimsleur finde ich super um zu Beginnen eine Sprache zu lernen und in kurzer Zeit einfach aber korrekt sprechen zu können.
Mandarin gibt es übrigens 3×30 Lektionen von Pimsleur (Cantonese min. 1×30).
Das wichtigste bei Pimsleur ist IMO dass man es wirklich laut ausspricht – das macht erfahrungsgemäss einen riesen Unterschied.
‘Michel Thomas’ hat übrigens auch Chinesich. Ich kenne Michel Thomas noch nicht sehr gut, habe aber Leute gehört, die sagen dass man damit noch schneller lernt als mit Pimsleur und sogar mehr von der Grammatik etc. mitkriegt. Aber diese Grammatik gibt’s ja anscheinend gar nicht in Mandarin…
Auf jedenfall freue ich mich darauf, euch mal zu hören, wenn ihr zwei Mandarin untereinander redet…
Wir haben uns so geeinigt: sie spricht, ich lese (wobei ich da wohl den Kürzeren gezogen habe)
Ich konzentriere mich also auf kleine elemente der schriftzeichen (radicals). Damit ich ein Schild “zum Bahnhof” wenigstens erkenne.