Transsib: Kosten

picture-19Wer die transsibirische Eisenbahn von Moskau bis Peking oder Wladivostok buchen will, kann einen Preis zwischen einigen hundert Franken und über CHF 5000 dafür ausgeben. Ausschlaggebend ist vor allem der Komfort.

Organisierte Reisen mit deutscher Reiseleitung und Luxus-Wagen nur für Touristen schlagen sehr schnell happig in die Bücher. Bei einer Direktbuchung in Eigenregie in einem normalen Zug in der zweiten Klasse muss man mit Kosten ab ca CHF 500 rechnen – ohne Stopps. Dafür sollte man besser etwas Russisch können und genug Zeit in Moskau dafür einplanen (was in sich auch wieder teuer werden kann). Jeder zusätzlicher Unterbruch führt zu höheren Kosten. Man sollte diese Preise aber auch in Relation zur Länge der Strecke sehen: immerhin fährt man über 9000 Kilometer!

Wie Judith bereits geschrieben hat, haben wir die Zugreise bei Globetrotter (Globotrain) zusammengestellt und über sie auch gebucht – für CHF 1940 pro Person. Der Preis beinhaltet die Zugfahrten, Reservationen, Transfers und Übernachtungen in Moskau, Irkutsk und Ulan Bataar. Der nötige Einladungsbrief von Russland haben sie auch für uns organisiert. Trotzdem hat man noch sehr viel Papierkram zu erledigen für die Beantragung der nötigen Visen.

Ähnliche Reisen sind aber auch (sogar leicht günstiger) beim Kleinanbieter Trans-Sib.ch buchbar.

Wichtig: Anreise nach Moskau, Visum Russland/Mongolei/China und in unserem Fall Weissrussland, Rückreise sind nicht in diesem Preis inbegriffen. Auch für die Verpflegung unterwegs ist man selbst verantwortlich.

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3 Antworten

  1. [...] haben nicht überall die günstigste Variante gewählt – beispielsweise bei der Visabeschaffung und Transsib-Tickets – weil wir lieber einiges an Bürokratie abdelegiert hatten. Während oder nach unserer Reise [...]

  2. Tobias says:

    Hi ihr zwei,
    danke für euren netten Beitrag auf meinem Blog.
    Zum Thema Transsib kann ich noch Folgendes anmerken:
    Würde ich die Transsib nochmal machen, würde ich nichts vorbuchen (außer Visa). Die Reiseführer machen immer viel heiße Luft um nichts. Man kann die Tickets vor Ort kaufen, was viel, viel günstiger ist und zu dem abenteuerlicher. Man lässt sich einfach im Hostel das entsprechend auf nen Zettel schreiben und geht damit zum Bahnhof. Alles kein Problem, einfach ein bißchen Zeit-Puffer einplanen und man hat wieder eine gute Story :-)
    Schöne Grüße aus Seoul
    Tobi

  3. Sam Steiner says:

    Hi Tobi,

    Danke für den Hinweis. Ich glaube, das würden wir wohl das nächste Mal auch so machen, da ist man immer etwas “erfahrener”, nachdem man das erste Mal die Reise gemacht hat. Für die erste Reise ist es mir aber nun trotzdem lieber, können wir etwas relaxter die Sache angehen.

    Gruss,
    Sam

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